Schnell gesprochenes Französisch von Franzosen verstehen

21 November 2019
door Regina Coeli

Sprechen Sie einigermaßen gut Französisch, verlieren aber doch den Faden, wenn jemand anfängt, schnell auf Französisch zu reden? Da sind Sie bestimmt nicht der Einzige. Aber dagegen kann etwas unternommen werden. Und das hat nicht nur damit zu tun, noch besser Französisch zu lernen. Es geht vielmehr darum zu lernen, anders zuzuhören ...

Sie haben inzwischen gelernt, Französisch richtig auszusprechen, und haben dann entdeckt, dass die Praxis ganz anders aussieht:

  • Franzosen verschlucken Buchstaben.
  • Sie verbinden Wörter miteinander, sodass es wie ein vollkommen neues Wort klingt.
  • Die Franzosen schieben allerlei Laute dazwischen, wie pff, bof, hein, euh ...
  • Und das ist, je nach Region, unterschiedlich …

Nun zu den guten Nachrichten: „Um eine französisch gesprochene Unterhaltung zu verstehen, muss man nicht alle Wörter kennen und verstehen“, sagt Christine Videlaine. „Man muss nur wissen, worauf zu achten ist, denn dann findet man den Kern der Geschichte viel einfacher heraus.“ Christine ist in Frankreich geboren und aufgewachsen und lebt seit Jahren in den Niederlanden. Sie arbeitet als Französisch-Sprachtrainerin beim Language Institute Regina Coeli. Deshalb kann sie leicht die Unterschiede zwischen Französisch und Deutsch erklären und gute Tipps geben.

Christine gibt drei Tipps, wie man einen Franzosen besser verstehen kann:

1. Konzentration auf die Kernaussage des Satzes
Die Kernaussage eines Satzes steht im Französischen immer mit dem Subjekt und dem Verb vorne im Satz. Zum Vergleich: im Deutschen steht das entscheidende Verb oft ganz am Ende des Satzes.
Im folgenden Beispiel sehen Sie den Unterschied zwischen Französisch und Deutsch:

  • J'ai caressé le chien du voisin.
  • J'ai battu le chien du voisin.
  • Ich habe den Hund des Nachbarn gestreichelt.
  • Ich habe den Hund des Nachbarn geschlagen.

2. Auf die Betonung achten
Ein Franzose betont von Natur aus die Worte, die am wichtigsten sind. Wenn Sie die betonten Worte verstanden und begriffen haben, sind Sie ein ganzes Stück weiter.

3. Entlarven Sie die versteckten Verneinungen
Ne…pas, ne… rien, ne…plus. Das sind alles Verneinungen, die wir in der Schule gelernt haben. Das Wort „ne“ wird in der Umgangssprache häufig weggelassen, während der Satz verneinend bleibt.

In vielen Französischkursen und -trainings werden Anfängern Materialien angeboten, in denen die Franzosen langsamer und klarer sprechen als in der Praxis. Bei Regina Coeli passiert das nicht. Im E-Learning-System wird zunehmend authentisches Material verwendet. Ein Anfänger schaut sich daher auch Teile französischer Filme an, hört französische Lieder und lernt, sich in der gesprochenen Sprache zurechtzufinden.

„Wir bevorzugen es, wenn ein Kursteilnehmer bei Regina Coeli in Panik gerät, statt mitten in Paris“, erklärt Christine. „Selbst als Anfänger muss man lernen, echtes Französisch zu verstehen. Denn damit haben alle Kursteilnehmer in der Praxis zu tun. Natürlich sprechen wir im Privatunterricht oft etwas langsamer Französisch, wenn es für den Teilnehmer erforderlich ist. Wir passen uns an, damit der Kursteilnehmer so gut wie möglich lernen kann.“

Versuchen Sie einmal, sich mithilfe von Christines Tipps einen französischen Film anzuschauen. Nach einiger Übung werden Sie feststellen, dass Sie immer mehr verstehen, wenn Sie nicht versuchen, jedes Wort zu übersetzen.

Brauchen Sie noch mehr Hilfe, um Ihr Französisch zu verbessern?

Sind die oben genannten Tipps für Sie nicht ausreichend oder benötigen Sie eine persönliche Beratung? Dann wenden Sie sich an das Language Institute Regina Coeli. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir Ihr aktuelles Niveau und Ihre Ziele. Wir werden dann sehen, was Sie noch brauchen, um sicher auf Französisch kommunizieren zu können.

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