Lassen Sie ihr Gehirn arbeiten, um schnell Niederländisch zu lernen

26 März 2017
door Regina Coeli

Wir werden regelmäßig gefragt, was das Geheimnis der ‚Nonnen’ ist. Wie kann es sein, dass unsere Kursteilnehmer eine Sprache so schnell lernen, während sie in der Schule mit Fremdsprachen zu kämpfen hatten und davon überzeugt waren, kein Talent für Sprachen zu haben? In den letzten fünfzig Jahren hat sich unsere Methode zu dem entwickelt, was sie heute ist: ein individuelles und hochintensives Sprachtraining, das von einem Team von Sprachtrainern maßgeschneidert wird.

Schnelle Verbindungen durch Aktivierung von Wissen

„Ein wichtiges Merkmal unserer Methode ist, dass wir damit beginnen, das Vorwissen eines Studenten zu aktivieren“, sagt Elles Gratama. Sie arbeitet als Sprachtrainerin für Niederländisch bei Regina Coeli. In den letzten Jahren hat sie mit einem Team von Kollegen an einer neuen Basismethode für ‚Niederländisch als Fremdsprache‘ gearbeitet und sich dabei intensiv mit den didaktischen Prinzipien der Regina-Coeli-Methode auseinandergesetzt. „Die meisten Kursteilnehmer haben bereits Vorkenntnisse im Niederländischen. Indem man dieses Wissen oder auch die Kenntnisse anderer Sprachen bewusst macht, aktiviert man das Gehirn, so dass viel schneller Querverbindungen hergestellt werden können. Das spart viel Zeit.“

Jeder Kursteilnehmer baut seinen eigenen Wortschatz auf

Am Anfang eines jeden Unterrichtstages macht der Kursteilnehmer sich diese Prozesse bewusst. Und auch im weiteren Verlauf des Trainings steuert er seinen eigenen Lernprozess. Elles: „Jeder Mensch benutzt oder bevorzugt in seinem sozialen Leben und in seiner Arbeit andere Wörter. Das hängt vom Hintergrund, den Interessen und dem persönlichen Kontext ab. Daher lassen wir jeden unserer Kursteilnehmer seinen ganz individuellen Wortschatz mit Hilfe eines Wordwebs — einer Art Mindmap — aufbauen.

Eine persönliche Darstellung der niederländischen Sprache

Da die Kursteilnehmer im Laufe eines Unterrichtstages Wörter um ein bestimmtes Thema gruppieren und Verbindungen zwischen den Wörtern herstellen, werden sie unheimlich schnell mit der niederländischen Sprache vertraut. Es ist sehr schön zu sehen, wie unterschiedlich Kursteilnehmer mit einem Wordweb arbeiten. So gruppiert der eine Kursteilnehmer die Wörter in Vor- und Nachteile, während ein anderer Verben und Substantive zusammenstellt oder zu einem Stichwort ganze Sätze notiert. Diese Wordwebs werden so zu sehr persönlichen Darstellungen der niederländischen Sprache.

Expats lernen Niederländisch, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen

Es gibt zahlreiche Unterschiede zwischen den Kursteilnehmern, die Elles unterrichtet. Vor allem Expats, die aus aller Welt in die Niederlande kommen, besuchen einen Niederländischkurs bei Regina Coeli. „Die neuen Expats sind oft junge Leute, die einige Jahre in den Niederlanden arbeiten. Wir merken, dass sie Niederländisch lernen wollen, um voll am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Auch die Notwendigkeit, eine bestimmte Fachsprache auf Niederländisch anzuwenden, kann ein Anreiz sein, zu uns zu kommen. Denken Sie zum Beispiel an einen Arzt, der in der Lage sein muss, gut mit niederländischen Patienten zu kommunizieren. Weil ein Profi bei uns sein eigenes Sprachtraining gestalten kann, können wir genau das anbieten, was er braucht.“

Struktur und Intensität erzeugen einen Flow

Strukturierung hilft im Lernprozess. So folgt ein Anfängerkurs Niederländisch bei Regina Coeli einem festen Muster. Ein Unterrichtstag besteht aus Einzelunterricht in Konversation, Grammatik- und Wortschatztraining, abgewechselt mit Multimedia-Unterricht im Sprachlabor. „Indem sie dies nacheinander durchlaufen, kommen die Kursteilnehmer in einen Flow. Jeder Tag ist von einem anderen Thema geprägt. Das Tolle daran ist, dass ein Kursteilnehmer bereits am Ende des ersten Kurstages ein Gespräch führen kann“, sagt Elles. „Für Fortgeschrittene bieten wir immer ein maßgeschneidertes Programm.“


Elles Gratama ist Sprachtrainerin für Niederländisch am Spracheninstitut Regina Coeli. Sie studierte Europawissenschaften an der Universität Amsterdam. Danach organisierte sie unter anderem Abenteuerreisen in Südamerika und lebte eine Weile als Expat in den USA.

 


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