Gesteigerter Teamgeist durch Sprachtraining

25 Februar 2020
door Regina Coeli

Was tun Sie, wenn Sie aufgrund des verstärkt internationalisierten Kundenkreises im gesamten Unternehmen ein gehobenes Sprachniveau erzielen möchten? Jürgen Schuijren von VEGA Mess- und Regeltechnik wusste die Antwort: mit den Nonnen von Vught Kontakt aufnehmen. Im Sprachinstitut in Vught absolvierten alle Mitarbeiter ein Sprachtraining in Englisch, das aus einer Mischung aus Privatstunden und Unterricht im Teamverband bestand - einer Kombination, für die bei Regina Coeli kontinuierlich eine erhöhte Nachfrage besteht.

Selbst war Jürgen bereits vor über 20 Jahren bei Regina Coeli gewesen, um sein Englisch zu testen und aufzufrischen, als er auf seine erste internationale Geschäftsreise nach Amerika ging. Das gefiel ihm so gut, dass er seinen Mitarbeitern das auch gönnte. „Ich sah es als eine kleine Belohnung an, dass sie für ihre Arbeit zu einem Institut wie Regina Coeli durften. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine besondere Erfahrung. Man hat auch für das eigene Privatleben etwas davon, besser Englisch zu sprechen.“

In der Zwischenzeit musste das Büro in Amersfoort natürlich weiter besetzt bleiben. „Regina Coeli bot ein Konzeptprogramm an, das wir dann auf uns zugeschnitten haben. So konnten jeweils bestimmte Mitarbeitergruppen das Unternehmen verlassen, um ein Sprachtraining zu absolvieren. Bei der Gruppeneinteilung wurden die Lernziele für die verschiedenen Abteilungen und Stufen berücksichtigt. Das funktionierte wunderbar. Was mir besonders an der Zusammenarbeit mit Regina Coeli gefiel, war die erhöhte Flexibilität. Wir haben gemeinsam die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen benannt und schließlich miteinander die richtige Wahl getroffen.

"Es geht schnell um mehr als nur Sprache"

Intern haben wir vorab auch über Sicherheit und darüber gesprochen, dass man sich untereinander vertraut fühlt. Wenn man mit dem Direktor in einer Gruppe sitzen, fühlt sich das vielleicht nicht gerade sicher an, oder man wagt es nicht, sich eine Blöße zu geben. Das haben wir zuvor angesprochen. Ich saß schließlich in einer Gruppe mit Kollegen des internen und externen Vertriebsteams zusammen, und da wir zuvor darüber gesprochen hatten, fühlte sich jeder miteinander vertraut, um sich für die Berichte und das Feedback der anderen zu öffnen. Es geht hierbei schnell um mehr als nur Sprache.“

Angelique Ummels arbeitet in der Sales Support-Abteilung von VEGA und absolvierte mit Kollegen bei Regina Coeli ein dreitägiges Training. „Mir gefiel vor allem, zwischen den Privatstunden und dem Gruppenunterricht zu wechseln. Im Einzelunterricht erhielten wir viel Vertrauen vom Sprachtrainer. Während des Trainings im Team lernt man auch von Kollegen. Wenn ich von jemandem eine schöne Aussprache im Englischen hörte, nahm ich mir vor, diese zu übernehmen. Gemeinsam zu lernen ist sehr schön.

Vorab war ich äußerst zögerlich, mit den Kollegen der anderen Abteilungen in einer Gruppe zu sitzen. Man muss sich dann doch die Blöße geben und sich in der englischen Sprache verletzlich präsentieren. Das war nun wirklich überraschend! Jeder wagte es, in der englischen Sprache zu stottern. Auf eine bestimmte Art und Weise wurden wir einander gegenüber durch die Sprache noch offener. Da wir der Sprache nicht sehr mächtig waren, mussten wir häufig auf einfache Alternativen zurückgreifen. Indem man die einfache Version der Sprache verwendet, drückt man etwas auf eine simple Art und ohne Ausschmückungen am besten direkt aus. Das war sehr lustig, aber auf der anderen Seite auch sehr schön. So kam man schnell zum Kern des Gesprächs und lernte Seiten eines Kollegen kennen, die man noch nicht kannte. Wir sprachen miteinander auch über mehr andere Dinge als üblich. Bei meiner Abfahrt ging mit einem kollegialeren Gefühl nach Hause als bei meiner Ankunft.“

Eine besondere Erfahrung teilen

Während des Sprachtrainings erhält man keine typischen Teambuilding-Aufgaben, wie einen Turm aus Spaghetti oder ein Floß zu bauen, mit dem man trocken über das Wasser gelangen muss. Und doch ist der Teambuilding-Aspekt stark ausgeprägt. Man kommuniziert miteinander über Dinge, die manchmal weniger auf der Hand liegen, und teilt eine besondere Erfahrung. „Vorher haben wir den Aspekt des Teambuildings nicht erwartet. Das war ein überraschendes Ergebnis des Trainings“, erzählt Jürgen. „Mir gefiel es sehr gut, dass die Gruppen funktionsübergreifend involviert waren. Nicht jede Funktion innerhalb unseres Unternehmens nutzt Geschäftsenglisch, aber indem Funktionen vom Assistenten bis zum Verkäufer miteinander vermischt wurden, wurde so doch eine zusätzliche Dimension für die entsprechende Stufe der einzelnen Teilnehmer angeboten.“

Das Endziel – ein besseres Englisch zu sprechen – wurde auch erreicht. „Der größte Schritt, den die Mitarbeiter gemacht haben, ist Selbstvertrauen zu erlangen. Das hat echt gut geklappt“, so Jürgen.

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